EIN THEATRALER ESSAY ÜBER DIE LETZTE FRAGE UNSERES SEINS
«NICHTS» ist so wichtig, dass mensch sich darüber Gedanken machen sollte.»
Wir leben in einer Zeit, in der wir Menschen unsere Lebensgrundlagen stark strapazieren und einen Wendepunkt finden müssen, weg von fortlaufendem Wachstum und steigender Wert-Vermehrung. Dementsprechend wäre es wohl besser, wenn die Menschheit vermehrt nichts tun würde. Aber was ist dieses Nichts?
Zwischen einer Vorwärts- und einer Rückwärtsbewegung zwischen dem Ein- und Ausatmen gibt es diesen kleinen Moment des Stillstands, diesen Wendepunkt – Ist da das Nichts?
Ist Nichts das Gegenteil von Etwas? Was geschieht, wenn Nichts passiert? Und was ist, wenn wir sterben? Was hört dann auf zu sein? Was ist nach dem Ende?
In einer Reihe von verschiedenen Annäherungen zu diesen und ähnlichen Fragen bewegt sich dieses Stück an den Abgrund, mitten hinein in den freien Fall. Ein Spiel ins Absurde, bis kein Sinn mehr übrigbleibt. Das Paradoxe dabei liegt auf der leeren Hand, denn am Schluss wird nicht Nichts passiert sein.
«NICHTS als ein Versuch» bedient sich Mitteln des Bewegungs- und Tanztheaters, sowie des Figuren- und Objekttheaters und spielt mit der eigenwilligen Live-Musik von Andrea Kirchhofer und Jeanne Larrouturou. Das Stück bewegt sich zwischen Nonsens und philosophischem Fragen, zwischen Humor und Tiefgang, zwischen Leichtigkeit und berührender Schwere.
Konzept und Spiel Lukas Roth | Live-Musik und Komposition Jeanne Larrouturou & Andrea Kirchhofer | Künstlerische und Dramaturgische Mitarbeit Camille Hafner & Moritz Praxmarer
Technik Tashi Dobler & Andrea Ferrari | Fotographie Andrin Winteler | Grafik Camille Hafner
Produktion kooprteatr Lukas Roth
Premiere
24. September 2025
THIK – Theater im Kornhaus Baden
Die Recherche wurde unterstützt von:
Uster – Wohnstadt am Wasser | Förderpreis der Gemeinde Mönchaltorf